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Donnerstag, 15. März 2012

Wohnbebauung im Gerberviertel stellt keine „Drohung“ dar!

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Die Gerberschule liegt in Bildmitte
Fotograf: Hubert Harst
Rouven Beeck, Geschäftsbereichsleiter Industrie bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet, erklärt in einem Schreiben an die Bürgermeisterin, die "Belange der industriellen Anreiner müssen zwingend beachtet werden". Bei "drohender Wohnbebauung" sei die Industrie "konkret gefährdet".
Der Bürgerkreis hat diese Frage von Fachleuten prüfen lassen und stellt folgendes fest:
  1. Wohnbebauung stellt keine „Drohung“ dar.
  2. Das Quartier nördlich der Wittener Straße ist geprägt durch Wohnbebauung (welche teilweise sehr nah an die bestehende gewerbliche, bzw. industrielle  Nutzung heranreicht); durch gewerbliche und

Dienstag, 25. Oktober 2011

Gerberviertel zur Wohnnutzung geeignet, Antwort an Industriebetrieb

Zu dem Artikel "Gerberviertel nicht zur Wohnnutzung geeignet", Ruhr Nachrichten, 25.10.2011 
Der folgende Beitrag von Benno Jacobi wurde heute auch als Leserbrief an die Ruhr Nachrichten gesandt, mit der Bitte um Veröffentlichung:

Wenn Herr Lohmann-Hütte in der RN vom 25.10.2011 neue Zuwegungen für die Betriebe im Ruhrtal fordert, dann ist seine Forderung nur berechtigt. Schon anlässlich der Bürgerwerkstatt im Januar 2005 im Altenzentrum St. Josef wurden dazu Vorschläge gemacht, deren Umsetzung durch die seinerzeitigen Rahmenplaner auch als technisch realisierbar eingestuft wurden. Konkret war eine direkte Anbindung von der Ruhrbrücke zur Von-Elverfeldt-Allee vorgeschlagen worden. Die städtische Planungsverwaltung hat diese Variante jedoch im Februar 2006 abgelehnt, da sie angeblich nicht finanzierbar sei. Soviel zum Thema nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Wohnbebauung im Gerberviertel keinesfalls ausgeschlossen (Stadtbaurat Dr. Bradtke, 2007)

Es wird neuerdings wieder behauptet, die Bezirksregierung habe dem Planungsamt der Stadt "unmissverständlich mitgeteilt, dass aus baurechtlichen Gründen an diesem Standort keine weitere Wohnnutzung geschaffen werden könne" (Der Westen, 14.10.2011).
Diese Auffassung hatte der Stadtbaurat Dr. Bradtke unmittelbar vor der Stadtteilwerkstatt am 23. und 24.03.2007 in der Presse vertreten, aber auf der Stadtteilwerkstatt widerrufen und eingeräumt, dass eine Wohnbebauung keinesfalls ausgeschlossen sei (Unser Witten 2020 Stadtteilwerkstatt Herbede am 24.03.07, Protokoll).
Zu diesem Thema hatte der Bürgerkreis 2007 in einem Extrablatt ausführlich Stellung genommen:

>>> Extrablatt, 24.03.2007

Zu dem Artikel "Lohmann-Hütte gegen Hotel… (WAZ vom 15.10.2011)"

Der Altindustrielle Günter Lohmann-Hütte irrt, wenn er in der WAZ vom 15.10.2011 behauptet, dass bei den Überlegungen für eine attraktive Neubebauung des Quartiers um die ehem. Gerberschule in Herbede die Belange der in der Nachbarschaft ansässigen Betriebe keine Berücksichtigung gefunden hätten. Schon jetzt stehen in deutlich geringerem Abstand als die Flächen an der Gerberschule Wohnhäuser in der Nähe der Gewerbebetriebe. Auf diese Wohnnutzung müssen die Betriebe auch heute schon Rücksicht nehmen. Bereits im März 2007 hat die Umweltverwaltung bei der Bezirksregierung Arnsberg zum Einen mitgeteilt, dass eine Wohnbebauung in der dortigen Gemengelage im bestehenden Planungsrecht bei Wahrung des Rücksichtnahmegebots zulässig ist und damit nicht zwangsläufig zu einer Betriebseinschränkung für die Gewerbebetriebe führen muss.