Am 26. Oktober 2011 hatte der Bürgerkreis Herbede rechtzeitig die Herbeder Bürger und Geschäftsleute zu einer Präsentation des Einzelhandelsgutachtens von Stadt+Handel [1] eingeladen,
um mit ihnen über die Ergebnisse der Untersuchung zu diskutieren. Die Kosten dafür hat der Bürgerkreis übernommen, weil niemand sonst, weder die Verwaltung noch die örtlichen Parteien, ein Interesse daran zeigte, der Öffentlichkeit die Ergebnisse des Gutachtens vorzustellen. Sie hätten sie lieber für sich behalten.
Die für Herbede in den Rat gewählten Vertreter von CDU und SPD blieben der Bürgerversammlung fern. Sie konnten also auch nicht mitbekommen, dass sich auf dieser Veranstaltung, die von etwa 60 Personen besucht wurde, ein Arbeitskreis gebildet hat, der sich mit Fragen zur Entwicklung des Zentrums auseinandersetzen will. Dieser Arbeitskreis hat inzwischen zweimal getagt.
Der Arbeitskreis Zentrumsentwicklung
Der Arbeitskreis Zentrumsentwicklung will die Chance zu einer sachlichen und politisch neutralen
Diskussion nutzen, die das Einzelhandelsgutachten von Stadt+Handel (2011) [1] ermöglicht hat. Die Teilnehmer des Arbeitskreises wollen die Bedeutung der Ergebnisse für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils überprüfen und an Hand von sachbezogenen Argumenten und unter Einbeziehung möglichst vieler fachkundiger Bürger ein integriertes Konzept für das Zentrum entwickeln.
Dies ist wahrhaftig keine leichte Aufgabe. Der Einzelhandelsverband und die Industrie- und Handelskammer im Mittleren Ruhrgebiet haben ihre Unterstützung zugesagt. Selbstverständlich kann die Verwaltung sich nicht aus ihrer Verantwortung gegenüber Herbede zurückziehen und muss ihren Beitrag zu dieser gemeinsamen Arbeit leisten.