Mit Blick auf die Lokalpolitik in Herbede – besonders in den zurückliegenden Monaten - ist dieser Spruch von Karl Valentin so aktuell wie eh und je.
Viel ist von engagierten Bürgern und Lesern gesagt und geschrieben worden, leider nur von diesen, denn die Politiker der großen Parteien im Wittener Rat verstehen sich eher aufs Weghören, Ignorieren und Mauscheln, so auch hinsichtlich der SPD-Beschlussvorlage zur Aufhebung des 2008 geschlossenen Moratoriums.
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Dienstag, 14. Februar 2012
Samstag, 12. November 2011
Gäbe es auf der Schulnotenskala eine sieben, Herr Augstein (WAZ) hätte sie verdient.
Gastbeitrag
Der Wittener Filz spielt seine Karten der Reihe nach aus: Nach den Karten "Unterversorgung", "Parkplatzmangel", "Industriebetriebe", "Schließungsankündigung" liegt nun auch die Karte "Presse" auf dem Tisch. Ein Journalist, der Redaktionsleiter der Wittener Lokalredaktion der WAZ und WR, Jürgen Augstein, vertritt kongenial die politische Linie der großen Fraktionen und, mehr noch, er ruft zum Sturm auf das Moratorium und zur Ansiedlung eines Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel auf.
Der Wittener Filz spielt seine Karten der Reihe nach aus: Nach den Karten "Unterversorgung", "Parkplatzmangel", "Industriebetriebe", "Schließungsankündigung" liegt nun auch die Karte "Presse" auf dem Tisch. Ein Journalist, der Redaktionsleiter der Wittener Lokalredaktion der WAZ und WR, Jürgen Augstein, vertritt kongenial die politische Linie der großen Fraktionen und, mehr noch, er ruft zum Sturm auf das Moratorium und zur Ansiedlung eines Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel auf.
Samstag, 22. Oktober 2011
Die Sache mit der Sachkompetenz - CDU Witten-Herbede
Die SPD bekommt in Herbede Beistand von der Union, schreibt die WAZ (21.10.2011). In Herbede ist dies leider nichts Neues. Gemeinsam haben die beiden damaligen Ratsmitglieder Gah (CDU) und Rümmler (SPD) 2008 ein Parkplatz-Projekt in der Rautertstraße zu Fall gebracht, das in eigener Regie von Bürgern für Bürger betrieben wurde und die Parksituation im Zentrum deutlich entlastet hat ("Eigennutz geht vor Gemeinnutz - Herbede, der Bürgerkreis und die großen Parteien im Dorf").
Die Ortsverbandsvorsitzende und gleichzeitige Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Gah hofft darauf, dass die Partei der Sachkompetenz ihres Ortsverbands vertraut. Darauf hoffen auch wir, aber auch darauf, dass die Wittener CDU dem Ortsverband nicht folgt, wenn berechtigte Zweifel an dessen Sachkompetenz bestehen. Immerhin geht es um die Zukunft des zweitgrößten Stadtteils von Witten!
Es braucht jedenfalls keine besondere Sachkompetenz, um zu erkennen, dass die drei großen Lebensmittelgeschäfte (mit jeweils ca. 600 m2 Verkaufsfläche und laut Gutachten mit gesunden Umsatzzahlen) nicht ans Aufgeben denken und der Zweck des Moratoriums erfüllt ist. Das Moratorium kann also aufgehoben werden.
Die Ortsverbandsvorsitzende und gleichzeitige Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Gah hofft darauf, dass die Partei der Sachkompetenz ihres Ortsverbands vertraut. Darauf hoffen auch wir, aber auch darauf, dass die Wittener CDU dem Ortsverband nicht folgt, wenn berechtigte Zweifel an dessen Sachkompetenz bestehen. Immerhin geht es um die Zukunft des zweitgrößten Stadtteils von Witten!
Es braucht jedenfalls keine besondere Sachkompetenz, um zu erkennen, dass die drei großen Lebensmittelgeschäfte (mit jeweils ca. 600 m2 Verkaufsfläche und laut Gutachten mit gesunden Umsatzzahlen) nicht ans Aufgeben denken und der Zweck des Moratoriums erfüllt ist. Das Moratorium kann also aufgehoben werden.
Montag, 26. September 2011
Offener Brief zum Einzelhandelsgutachten
Bürgerkreis
Herbede e. V. 58456 Witten, 24.09. 2011
c/o
Dieter Boele
Möllerstr.
36
Heimatverein
Herbede
c/o
Heiner Knährich
Burgstr.
6
Offener
Brief, an
Stadt
Witten
Frau
Bürgermeisterin Sonja Leidemann
Herrn
Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke
Fraktionen
des Rates:
SPD,
CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Bürgerforum, WBG,
FDP,
DIE LINKE
Entwicklung
des Zentrums Herbede, Einzelhandelsgutachten Witten-Herbede
Sehr
geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren,
bedurfte
es noch weiterer Beweise um die unsinnigen Entwicklungsstrategien
bzgl. des Gerberviertels zu belegen so sind diese mit dem
vorliegenden Einzelhandelsgutachten des bundesweit anerkannten
Gutachters Stadt+Handel aus Dortmund erbracht.
Donnerstag, 15. September 2011
Pressemitteilung des Bürgerforums, 15.09.2011
Am 12.9.11 ist das vom Einzelhandelsverband in Auftrag gegebenen Einzelhandelsgutachten Herbede (Titel: „Überprüfung der einzelhandelsbezogenen Entwicklungssetzungen für den Standortbereich Herbede“) vorgestellt worden. Die Fraktion bürgerforum freut sich über das Ergebnis. Das Gutachten bestätigt, was die am Widerstand gegen die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels im Gerberviertel Beteiligten seit mittlerweile 8 Jahren (Bürgerbegehren 2003/4, Moratorium usw.) predigen: Es gibt keinen Bedarf nach einem großflächigen Einzelhandel im Gerberviertel.
Freitag, 2. September 2011
Ja, wo laufen sie denn? - Verwaltung macht Stimmung vor Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse!
Gestern noch informierte die Firma Storchmann, dass in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Kunden um über drei Prozent zugenommen habe. Heute wird in den Ruhr Nachrichten, 02.09.2011, der Stadtbaurat, Dr. Markus Bradtke, zitiert: „Die Leute stimmen mit den Füßen ab. Es gibt viele Herbeder, die nach Heven in den neu gebauten modernen Supermarkt fahren.“ Woher hat Dr. Bradtke die Informationen? Die Untersuchungsergebnisse der Studie, die von dem Einzelhandelsverband und der IHK in Auftrag gegeben wurde, werden doch erst am 12.09.2011 veröffentlicht?Wenn in dem Nicht-Lebensmittelgeschäft Storchmann, das inklusive Post, Schreibwarenfachgeschäft und Reisebüro, eine ähnlich hohe Anzahl an Kunden hat wie der Vollsortimenter, die Zahl der Kunden zunimmt, heißt das zunächst einmal, dass die Herbeder dem Stadtteil nicht den Rücken kehren.
Montag, 29. August 2011
Moratorium, Ratsbeschluss vom 11.02.2008 und Begründung der CDU
Das Moratorium muss weg, fordern die Befürworter eines großflächigen Lebenmitteleinzelhandelsbetriebs im Gerberviertel, es blockiere die Entwicklung. Da sich herausgestellt hat, dass das Zentrum vital ist, d.h. keiner der Betreiber unserer 3 großen Märkte daran denkt, den Standort in der Meesmannstraße aufzugeben, könnten wir ab sofort eigentlich gemeinsam mit allen Beteiligten die zukünftige Nutzung des städtischen Geländes jenseits der Wittener Straße planen und uns um die Entwicklung der Meemannstraße kümmern.
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