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Montag, 19. März 2012

Wochenmarkt darf nicht durch größeren Lebensmittelsupermarkt im Gerberviertel gefährdet werden!

Der Wochenmarkt wäre durch einen größeren Lebensmittelsupermarkt im Gerberviertel ernsthaft gefährdet (>>> siehe: "Wochenmarkt durch großen Vollsortimenter im Gerberviertel gefährdet").

In unserer Umfrage zum Wochenmarkt in Herbede haben 92 Prozent der Teilnehmer (61 von insgesamt 66) abgestimmt, dass sie den Wochenmarkt für Herbede sehr wichtig (53 Stimmen) oder für wichtig (8 Stimmen) halten.

Montag, 16. Januar 2012

Was Kunden wollen - Liegt Edekas Logistikkonzept noch im Trend?

Nach einer Emnid-Umfrage für das Ministerium achten 48 Prozent der Bürger darauf, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen. 45 Prozent kaufen regionale Waren auf dem Wochenmarkt, 41 Prozent direkt beim Bauern, sagte die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in einem Interview mit "Bild". Das Interview mit "Bild" ist direkt auf der Homepage der Bundesregierung nachzulesen. (Ilse Aigner: Verbraucher besser vor Täuschungen schützen, www.bundesregierung.de)
Zur Sache:
Wenn es diesen Trend der Kunden zu regional erzeugten Nahrungsmitteln gibt, was auch aufgrund von Umsatzentwicklungen nicht bezweifelt werden kann, “weil sie kurze Wege wollen und den Bauern ihrer Region vertrauen”, laut Umfrage sogar 79 Prozent der Verbraucher bereit sind, mehr Geld für regionale Lebensmittel auszugeben, warum in aller Welt rennen die Fraktionen einem veralteten Vertriebsmodell hinterher und gefährden den Fortbestand eines ganzen Stadtteilzentrums, um einen großflächigen Edeka-Lebensmittelsupermarkt in Herbede zu errichten?

Dienstag, 10. Januar 2012

Der Lidl-Check

Am 09.01.2012 zeigten die ARD den Dokumentarfilm "Der Lidl-Check". Eines der Ergebnisse: Der Preisvorteil werde "überschätzt" und die Fairness sei "unzureichend". So werde beispielsweise billige Kleidung in Bangladesh produziert, wo Arbeiter mit 30 Euro im Monat und an sechs Arbeitstagen in der Woche mit einem Lohn unterhalb der Armutsgrenze abgespeist werden.
Mehr als sechs Millionen Zuschauer sahen Dokumentation und verschafften dem Sender eine "Sensations-Quote", kein Zufallstreffer, denn das Konkurrenzprogramm war an diesem Montag ausgesprochen stark.


Freitag, 23. Dezember 2011

Opfern wir eine gesunde Ernährung der Gier von Konzernen?

Italiens Lebensmittel-Industrie steht vor einem neuen Skandal: Die Zeitung La Repubblica berichtet, dass etwa 80 Prozent des als italienisch ausgewiesenen Olivenöls Billigöl aus dem Ausland sein soll.
Sie beruft sich auf Ermittlungen von Zoll und Finanzpolizei. Insgesamt machen die Unternehmen mit solchem Olivenöl den Angaben zufolge einen Umsatz von jährlich fünf Milliarden Euro. Zu der Täuschung über die Herkunft des Öls kommt dem Bericht zufolge auch noch hinzu, dass das verkaufte Öl oft von besonders schlechter Qualität sei und Spuren von Schimmel oder Schmierstoffen beinhalte. (Sueddeutsche, 23.12.2011)
"... die marktbestimmenden Top 8-Handelsgruppen erreichten 2005 einen Marktanteil von 98,1 Prozent. Die Rationalisierung wird unter dem zunehmenden Wettbewerbsdruck weiter vorangetrieben, sowohl durch Größenwachstum, als auch durch Umorganisierung sowie den Einsatz technischer Hilfsmittel im Bereich von Transport, Lagerung und Disposition" (Wikipedia: Lebensmitteleinzelhandel). Sie hat Auswirkungen auf die Qualität und den Abbau von Arbeitsplätzen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

TV-Tipp: Billige Brötchen, Mittwoch, 14.12. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

"Susanne und Peter Müller aus Karlsruhe schließen ihre Bäckerei. Jahrelang hatte das Ehepaar täglich 13 Stunden geschuftet. Jetzt geben sie auf. Der Familienbetrieb weicht dem Druck der Billigkonkurrenten.
Wie den Müllers erging es im vergangen Jahr 1.300 Bäckereien und Backbetrieben. Das traditionelle Handwerk, wie es über viele Generationen von Bäckern in Deutschland betrieben wurde, scheint am Ende. Doch wer backt anstelle der Müllers und der anderen Betriebe mittlerweile die Ware?

Sonntag, 4. Dezember 2011

Einzelhandel Herbede - Zwei Gutachten, zwei Welten

Die beiden Gutachten zur Situation des Einzelhandels in Herbede von 2007 und 2011 (Quellenangaben s. unten) zeigen wesentliche Übereinstimmungen und wesentliche Unterschiede. Beide bescheinigen Herbede jedoch Stabilität und Vitalität, kommen aber zu unterschiedlichen Aussagen bezüglich der Zukunft Herbedes.

Dienstag, 29. November 2011

Lebensmittel-Online-Handel - Der Drive-in-Supermarkt

Praxis-Beispiel:

Der Drive-in-Supermarkt

Das Bild zum Vergrößern bitte anklicken
www.real-drive.de
Zurzeit gibt es relativ wenige Online-Lebensmittel-Shops in Deutschland. Die Akzeptanz der Kunden ist verhalten. (E-Commerce-Center Handel (ECC), Dezember-Ausgabe 2011).
Etwa zwölf Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben Lebensmittel über das Internet gekauft, etwa jeder dritte Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren kann sich zudem vorstellen, einen Online-Einkauf zu tätigen.
ECC: "Es liegt also an den Händlern, den Kunden das bisherige Verhalten abzugewöhnen und sie an den Online-Lebensmittel-Einkauf heranzuführen." Die Deutschen nähmen die neuen Konzepte nur zögerlich an, aber die Lebensmittelhändler in Deutschland bereiteten sich für einen Wechsel im Einkaufsverhalten der Konsumenten vor.

Sonntag, 27. November 2011

Hirschberg oder Herbede - der Wahnsinn hat System und braucht mehr Widerstand!

"Es ist schon grotesk, wie nun von Seiten der Gemeinde versucht wird, einen nicht fußläufigen Markt außerhalb des Ortskerns attraktiv zu gestalten. Es sollen nun Personen ohne Fahrzeug mit „Bussen“ zum Einkaufen an den Ortsrand gefahren werden. Hätten wir nicht ebenso ernsthaft über Alternativen für einen Markt im alten Ortskern offen und konstruktiv diskutieren und Lösungen finden können, um so dazu beizutragen, dass der alte Ortskern nicht weiter ausblutet? Es ist scheinbar die Frage des „Wollens“, dann gehen auch unkonventionelle Alternativen."

Dienstag, 1. November 2011

Mehr Transparenz bei der Lebensmittel-Kennzeichnung

599 Seitenaufrufe bei YouTube. Gefällt 34, gefällt 35 nicht.


100 Tage www.lebensmittelklarheit.de 

Ein Kommentar auf YouTube: "Es gibt jede Menge nicht deklarierungspflichtige Stoffe in Nahrungsmitteln (Füllstoffen), aber wenn ich da jetzt näher drauf eingehe, und behaupte, die Regierung lässt diese Stoffe zu, trotz besseren Wissens über die Schädlichkeit für die Gesundheit, dann mache ich mich terrorverdächtig im Sinne des "Aufstachelns"... deshalb schreibe ich da nichts weiter zu, und empfehle auch auf gar keinen Fall danach zu googeln ;-)."

Freitag, 28. Oktober 2011

KiK - Es geht noch billiger bei den Lebensmitteln

Kik beweist: "Es geht immer noch billiger als bei den etablierten Lebensmittel-Discountern", berichten die Ruhr Nachrichten am 28.10.2011. Der KiK-Gründer Stefan Heinig ist bei dem Dortmunder Lemmi , bisher 13 Märkte, zwei davon in Dortmund, als Investor eingestiegen.

Samstag, 8. Oktober 2011

Zeitungsumfrage bestätigt ebenfalls das Ergebnis der Studie von Stadt+Handel

Zum Thema „neuer Lebensmittelmarkt in Herbede“ hatte der LokalKompass eine Online-Umfrage auf seiner Internetseite angeboten. Knapp 60 Lokalkompass-Besucher haben die Frage beantwortet: Braucht Herbede einen weiteren Lebensmittelhandel im Gerberviertel? 59 Prozent haben angeklickt: „Nein, das Anbebot ist ausreichend, ein neuer Lebensmittler würde der Meesmannstraße nicht guttun.“ Dieses Ergebnis deckt sich im Wesentlichen mit der wissenschaftlich fundierten Umfrage der Dortmunder Marktforscher von „Stadt + Handel, Beckmann und Föhrer.“
Selbstverständlich wird sich der Einzelhandel nicht darauf ausruhen können. Eine Modernisierung ist "aus Nachfragesicht grundsätzlich wünschenswert", heißt es in der Expertise.
Die Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümer und Kunden haben in Herbede die seltene Chance, selbst festzulegen, in welche Richtung sie modernisieren wollen. Dazu ist eine (Auftakt-)Veranstaltung geplant, über die wir rechtzeitig informieren werden.

Freitag, 2. September 2011

Ja, wo laufen sie denn? - Verwaltung macht Stimmung vor Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse!

Gestern noch informierte die Firma Storchmann, dass in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Kunden um über drei Prozent zugenommen habe. Heute wird in den Ruhr Nachrichten, 02.09.2011, der Stadtbaurat, Dr. Markus Bradtke, zitiert: „Die Leute stimmen mit den Füßen ab. Es gibt viele Herbeder, die nach Heven in den neu gebauten modernen Supermarkt fahren.“ Woher hat Dr. Bradtke die Informationen? Die Untersuchungsergebnisse der Studie, die von dem Einzelhandelsverband und der IHK in Auftrag gegeben wurde, werden doch erst am 12.09.2011 veröffentlicht?

Wenn in dem Nicht-Lebensmittelgeschäft Storchmann, das inklusive Post, Schreibwarenfachgeschäft und Reisebüro, eine ähnlich hohe Anzahl an Kunden hat wie der Vollsortimenter, die Zahl der Kunden zunimmt, heißt das zunächst einmal, dass die Herbeder dem Stadtteil nicht den Rücken kehren.

Montag, 22. August 2011

Aldi auf der Grünen Wiese, das war gestern.

Einkaufen in der Großstadt orientiert sich wieder hin zum Kiez: Kleinteilig, persönlich, mit kurzen Wegen, berichtet die TAZ am 21.08.2011.
Lesenswerter Artikel über das Einkaufsverhalten in einer Großstadt.

Freitag, 10. Juni 2011

Bürgerkreis gegen Wachstumswahn – für den Erhalt des Zentrums!

Ein nicht ganz unbedeutendes Architekturbüro belehrt die Herbeder Bürger:
Edeka werde nicht von “einem übermächtigen Konzern” betrieben, sondern von einem kleinen Einzelhändler im Ort, der alleine “beurteilt und entscheidet was er an dem Standort macht und wie er zukunftsfähig arbeitet. Die Edeka ist eine Genossenschaft, sie unterstützt den Händler und hilft bei der Finanzierung.” 
Dies ist die Antwort des Architekturbüro Bieber auf die Bewertung seines Exposés durch den Bürgerkreis "Entwicklungsmöglichkeiten im Kernbereich."
Werden die Herbeder Bürger dem Wachstumswahn eines Konzerns ihren Stadtteil opfern?