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Samstag, 16. Juni 2012

Mogelpackungen im Supermarkt

Seit Jahren spürt die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH)  versteckten Preiserhöhungen im Lebensmitteleinzelhandel durch
veränderte Packungsgrößen nach. Sie kommt zu dem Ergebnis: "Die Masche hat System!"
Wenn Sie
      - eine Schokolade mit 90 Gramm,
      - eine Milch mit 0,4 Liter oder
      - Mogelpackungen bzw. versteckte Preiserhöhungen entdecken,
freut sich die VZHH über eine E-Mail an ernaehrung@vzhh.de.Stand vom Donnerstag, 14. Juni 2012

In einer Aufstellung zeigt die Verbraucherzentrale die 10 beliebtesten Tricks der Hersteller. "Sie werden staunen, wie man Ihnen im Supermarkt das Geld aus der Tasche zieht."

Sonntag, 10. Juni 2012

Keine Mehrheit für Bürgerbegehren in Sicht

Nach dem gegenwärtigen Stand der Auszählung wird die notwendige Zahl der Unterschriften für einen Bürgerentscheid gegen die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandelsgeschäftes im sogenannten Gerberviertel des stadtteils Witten-Herbede nicht zu erreichen sein.
Heiner Knährich, Vorsitzender des Heimatvereins Herbede und einer der Mitinitiatoren des Bürgerbegehrens, sagte gegenüber der WAZ: „Wir geben aber nicht auf, denn selbst, wenn wir die nötige Menge nicht erreichen, wollen wir doch mit einer möglichst hohen Zahl von Unterschriften aufzeigen, dass nicht alle Bürger für diesen Frischemarkt stimmen." (in: WAZ, 08.06.2012)
Genau dies war und ist der Sinn des Bürgerbegehrens: Die Bürger sollen selbst darüber abstimmen können, was ihnen wichtiger ist, bequemeres Einkaufen in einem Lebensmittelsupermarkt außerhalb des gewachsenen Zentrums oder der Erhalt des Herbeder Zentrums. Beides zusammen geht nach Aussagen von Experten nicht.   

Sonntag, 22. April 2012

Supermarkt - für Edeka ist alles super! Und für die Kunden?

25.000 Artikel, breite Gänge, niedrige Regale, Wickeltische, Ruhezone und 90 Parkplätze - so steht es im Werbeprospekt der Firma Edeka, April 2012.
Yoghurt ohne Ende
Abbildung aus dem Edeka-Werbeprospekt, April 2012
Brauchen Sie wirklich so viele Angebote? ("Was wir brauchen")

Samstag, 17. März 2012

Wer hat in Zukunft bei der Versorgung mit Lebensmitteln das Sagen?

Foodwatch hat einen neuen Report veröffentlicht: Report 2012, "Kinder Kaufen". Er bietet neue Denkanstöße.

Der Wittener Rat wird am 27.03.2012 über die zukünftige Nutzung des Grundstücks im Gerberviertel und zugleich darüber entscheiden, ob er durch die Genehmigung zur Ansiedlung eines großflächigen Supermarktes im Gerberviertel zwei Drittel der gesamten Verkaufsfläche nur für Lebensmittel im Ortskern Herbede Lebensmittelkonzernen überlassen wird, vielleicht sogar, wenn Edeka den Zuschlag erhalten sollte, nur einem einzigen Lebensmittelkonzern (Edeka und Netto gehören beide zum Edeka-Konzern).

Freitag, 27. Januar 2012

SPD Vision Nr. 2: Niemals wird Edeka auf den Gedanken kommen, die Wittener Sozialdemokraten auszutricksen!

Die SPD-Ratsfraktion begründet ihren Beschlussvorschlag vom 12.01.2012 mit der Schließungsankündigung Edekas. Edeka hat die Schließungsankündigung inzwischen revidiert, aber die SPD und CDU nehmen die Rücknahme nicht zur Kenntnis.

Das Moratorium, das 2008 Dank einer Initiative der CDU-Fraktion die Ansiedlungspläne zu Gunsten eines großflächigen Einzelhandelsbetriebes aus dem Lebensmittelbereich im Gerberviertel zunächst blockierte, hat nach Ansicht der SPD-Fraktion durch eine Schließungsankündigung seine Geschäftsgrundlage verloren. Aber ist es nicht umgekehrt? Hat nicht das Moratorium, sondern vielmehr der Beschlussvorschlag der SPD seine Geschäftsgrundlage verloren?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Edeka will in Herbede bleiben! Schließungsankündigung aus taktischen Gründen.

13.01.2012
Die Firma Edeka setzte am 12.01.2012 per e-mail die Stadt davon in Kenntnis, dass sie als Hauptmieter des Ladenlokals in der Meesmannstraße vom bestehenden Optionsrecht Gebrauch gemacht und damit die Mietzeit um weitere 5 Jahre verlängert hat.*

Außerdem berichtet Edeka in diesem Schreiben, dass Folgegespräche mit der Firma Rossmann stattgefunden haben, mit dem Ziel, Edeka auf der bisherigen Fläche durch Rossmann zu ersetzen. Am 23. Januar 2012 werde es im Hinblick auf eine Anmietung der jetzigen Mieträumlichkeiten durch die Firma Rossmann zu einem persönlichen Gespräch mit den Vermietern und Edeka kommen. Die Nachfolge durch die Firma Rossmann käme aber nur ... "unter der Voraussetzung einer Verlagerung des Edeka-Marktes in das Gerberviertel" zum Tragen.
Vielen Dank an die Firma Edeka für die Klarstellung, dass sie den Standort in der Meesmannstraße nicht aufgeben wird, es sei denn, der Rat der Stadt beschließt die Ansiedlung im Gerberviertel.
In dem Falle würde Edeka auf die andere Seite der Wittener Straße außerhalb des Zentrums wechseln.

Halten wir folgende Ergebnisse fest:

Donnerstag, 21. Juli 2011

Was wir brauchen

1. Brauchen wir das?
  • Wer braucht 25.000 Artikel zum Leben?
  • Wer braucht bis zu 10 verschiedene Sorten von einem Produkt?
  • Wer braucht 4 oder mehr Sorten für den „Allerwertesten“?
  • Wer braucht ca. 400 m unübersichtliche Laufwege, mehr als 1.500 qm Verkaufsfläche, mehr als 100 Stellplätze?
  • Wer braucht Lebensmittelprodukte, die um die halbe Welt fahren?
Die Hevener anscheinend nicht, denn sonst wäre ihr neuer LM-Super-Super-Markt nicht so leer.
Die Crengeldanzer wohl auch nicht, denn in ihrem Super-XL-Markt trifft man überwiegend Hevener, Langendreerer, übrige Wittener.
Die Stockumer wohl auch nur bedingt, denn dort sieht man auch viele Dortmunder.
Ob die Bommeraner ihren neuen Super-Super-Markt brauchen, obwohl sie ganz gut versorgt sind, wird sich zeigen. Oder braucht dieser wohl noch die Herbeder, die nicht in Heven einkaufen, damit der Laden läuft?
Kann es sein, dass die (Master)-Planer über die Nachfrage hinaus geplant haben in der Befürchtung, die Wittener Stadtteil-Bürger würden sonst verhungern?