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Dienstag, 7. August 2012

Verstrickungen bringen wichtige Studie zum Fracking in Misskredit

Im Frühjahr 2012 hat eine Studie der University of Texas Entwarnung gegeben: Fracking verschmutze das Grundwasser nicht.
"Über die Ergebnisse der Untersuchung wurde weitherum berichtet; die Gasindustrie zeigte sich erfreut, und verschiedene Politiker argumentierten sogleich für eine stärkere Förderung des Frackings. Die Resultate hatten auch bei Umweltorganisationen Gewicht, denn die Studie galt als unabhängig.
Damit ist es nun vorbei: Eine Untersuchung der Anti-Fracking-Organisation Public Accountability Initiative hat Ende Juli ans Licht gebracht, dass der Geologe Charles Groat, der die Studie überwachte, Vorstandsmitglied der Gasfirma Plains Exploration & Production ist.¹ Als solches habe er im vergangenen Jahr 400 000 Dollar verdient, etwa doppelt so viel wie sein Professorengehalt. Sein Paket von Aktien der Firma ist gut 1,6 Millionen Dollar wert. Offenbar hielt der Forscher es nicht für nötig, diese Verstrickung zu melden."
"Amerikanischer Forscher verschweigt Interessenbindung", NZZ, 07.08.2012

Sonntag, 19. Februar 2012

Es ist soweit! - "Fracking ist eigentlich gar nicht gefährlich"

Pünktlich zum Karneval Grüße aus Vancouver: Studie der University of Texas "beweist" Ungefährlichkeit von Fracking... (Spiegel online, 19.02.2012)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,816105,00.html

... Menschen haben alles im Griff, Kernkraft ist auch sicher ...

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wasser, Mensch und Boden bedroht: Fracking auf 2003 Quadratkilometer

HSK, PB, UN, GT, WAF, SO - Wasser, Mensch und Boden bedroht: Fracking auf 2003 Quadratkilometern
Antragsteller ist die BNK Deutschland GmbH aus Frankfurt am Main. Das beantragte Feld, „Falke-South“

Dienstag, 29. November 2011

Stadt Hagen - Vorbild bei Verhinderung von Fracking

Derzeit sind die Städte Hagen und/oder Witten im Fokus der Erkundungsbohrungen (Rat der Stadt Hagen, Beschlussvorlage unkonventionelle Erdgasgewinnung (Fracking) im Claim Ruhr-Wintershall, Vorlage - 0640/2011).
Graffiti, Wittener Straße (Foto: © EWI)
zwischen Witten und Herbede
Nun hat der Rat der Stadt Hagen – erstmalig in Deutschland – der Gewinnung von unkonventionellem Erdgas eine klare Absage erteilt und sich einstimmig in seiner Sitzung am 24.11.2011 gegen die Benutzung von städtischen Flächen sowie von denen der Tochtergesellschaften zur unkonventionellen Erdgasgewinnung (Fracking) ausgesprochen. Auch für Risiko-Infrastruktur wie Lagerstättenwasser oder Versenkbohrstellen werden keine Grundstücke zur Verfügung gestellt. Auch für städtische Tochterunternehmen gilt diese Regelung. "Damit hat die Stadt Hagen eine Chance genutzt, ihre Bürger und das Trinkwasser vor möglichen Folgeschäden zu bewahren" (www.doppelwacholder.wordpress.com)
Christa Stiller-Ludwig vom Umweltamt der Stadt Hagen. „Ich freue mich deshalb, dass die Stadt Hagen bundesweit Vorreiter ist mit diesem Ratsbeschluss, indem sie ihre vorhandenen Möglichkeiten als Grundstückseigentümer nutzt. Das sollte auch ein Signal an alle anderen Grundstücksbesitzer sein, ähnlich zu handeln.“ (ebda.)
Hintergrund:

Freitag, 11. November 2011

Arbeitstreffen in Münster: Risikopotenziale des Fracking

Mitteilung von InfoDialog Fracking:
Im Zuge des sog. "InfoDialog Fracking" findet heute in Münster ein Arbeitstreffen statt, in dessen Fokus die Risikopotentiale durch Fracking im hydrogeologischen Bereich stehen.
Alle Ergebnisse des Dialogprozesses werden auf folgender Webseite veröffentlicht: http://dialog-erdgasundfrac.de

siehe auch: Dokumentation ZDFzoom:

Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland

Donnerstag, 10. November 2011

TV-Tipp: Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland

>>> Sendung verpasst? Kein Problem: Video ansehen in der ZDF-Mediathek


Mittwoch, 09.11.2011 22:45 - 23:15 Uhr
Länge: 30 min
Dokumentationsreihe, Deutschland, 2011
Wdh. am 09.11.2011 04:25 Uhr Nachtprogramm
ZDFzoom: "Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland.
Um Erdgas in Deutschland zu fördern, pumpen große Energiekonzerne seit Jahren tonnenweise Chemikalien in den Boden. Sie nennen es "Fracking". Mit einer speziellen Technik wird das Erdgas aus den Gesteinsschichten gelöst und an die Oberfläche geholt. Die genaue chemische Mixtur fällt unter das Betriebsgeheimnis der Konzerne. Sicher ist: Es handelt sich zum Teil um toxische Stoffe, die das Grundwasser nachhaltig schädigen können.