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Montag, 2. April 2012

WAZ denn das?

15.12 Uhr
Der Bürgerkreis hatte den Kommentar eines Lokalredakteurs kritisiert - der Account des Bürgerkreises wurde daraufhin gelöscht. (Bernd Kassner, "Keine zweite Bebelstraße", DerWesten, 30.03.2012) DerWesten ist die Online Ausgabe der WAZ.
Der Kommentar des Bürgerkreises, der zu seinem Erstaunen und ohne Angabe von Gründen entfernt wurde, bestand aus vier Teilen, die zu unterschiedlichen Aussagen des Kommentars von Herrn Kassner Stellung nahmen. Unser Kommentar kann in wesentlichen Zügen auf unserem Blog nachgelesen werden.
>>> Ein Problem mit der örtlichen Presse (WAZ) ...

Auch der Kommentar eines Kritikers des Bürgerkreises, der den Hinweis auf Demagogie möglicherweise irrtümlich als Breitseite gegen Die Linke verstanden hat, wurde von der Zensur (?) der WAZ getroffen. Ihm wurde angeboten, seine Kritik am Bürgerkreis auf dessen Seite zu wiederholen.

16.09 Uhr:
Vom Community-Management, Redaktion DerWesten, erhielt der Bürgerkreis folgende e-mail:

Samstag, 31. März 2012

Ein Problem mit der örtlichen Presse (WAZ) ...

Die WAZ hatte Bernd Kassner zur Pressekonferenz gesandt, zu der die Initiatoren des Bürgerbegehrens am Freitag, 30.03.2012, in den Ratskeller eingeladen hatten.
In einem Kommentar auf der Internetseite der WAZ, DerWesten, schrieb Herr Kassner am 30.03.2012:

Dienstag, 13. März 2012

Politisches Klima in Witten: Unterwürfigkeit, Anbiederung und Fehlinformationen

Die aktuelle Berichterstattung der lokalen Presse sowie auch die Anstrengungen einiger Parteien zum Thema Edeka-Ansiedlung lassen mich spontan an kotzende Pferde vor Apotheken denken. Ist das der freie Journalismus Deutschlands, wenn die WAZ-Redaktion Witten ein angekündigtes Bürgerbegehren – das ist ein demokratisch legitimiertes Bürgerrecht – zu einer Drohung des Bürgerkreises stilisiert, aber kontinuierlich und beharrlich das Aufdecken widersprüchlicher Argumente und Unwahrheiten durch die Gegner einer zentrumsschädlichen Supermarktansiedlung verhindert?

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Werbegemeinschaft, Heimatverein und Bürgerkreis: Die Ansiedlung von Einzelhandelsmagnetbetrieben nördlich der Wittener Straße wird abgelehnt

Heute erschien in den Ruhr Nachrichten ein Bericht von Sebastian Ritscher unter dem Titel: "Edeka-Umzug entzweit Werbegemeinschaft und Bürgerkreis". Wer die Situation in Herbede kennt, weiß, dass dies so nicht richtig ist. Edeka kann natürlich hinziehen, wohin es will, das wäre kein Grund für eine Entzweiung, aber, und dies haben die Werbegemeinschaft, der Heimatverein und der Bürgerkreis gemeinsam beschlossen, nicht in das Gerberviertel!

Es gibt ein gemeinsames Positionspapier der drei Vereine, das bisher von keinem der Vereine widerrufen wurde und deshalb für uns auch heute noch Gültigkeit hat. Ein anders lautender Beschluss, wie Herr Kathagen* in den Ruhr Nachrichten behauptet, ist nirgendwo dokumentiert.
Darin bekräftigt auch die Werbegemeinschaft unmissverständlich:
  • "Die Ansiedlung von Einzelhandelsmagnetbetrieben nördlich der Wittener Straße wird abgelehnt."
  • "Bürgerkreis, Werbegemeinschaft und Heimatverein warnen davor, diese gemeinsam gefassten Beschlüsse zu unterlaufen."

Montag, 14. November 2011

Edeka geht - kommt Rewe?

Gastbeitrrag
Am 11.11.2011 schrieb Der Westen (WAZ)
„Ein Gutachten von Einzelhandelsverband und IHK war noch im Sommer zu dem Schluss gekommen, dass wegen überdurchschnittlich hoher Umsätze nicht mit der Aufgabe eines der drei Supermärkte in Herbede zu rechnen sei und daher auch kein Bedarf für eine Neuansiedlung im Gerberviertel bestehe. Wie die jetzige Entscheidung von Edeka Rhein-Ruhr zeigt, lagen die Experten völlig daneben.“
Nicht die Experten liegen daneben, sondern die WAZ.
Die Schließungsankündigung von Edeka kommt nicht überraschend; Edeka und seine Gefolgschaft in Witten legen nach der Karte „Industriebetriebe“ jetzt eine ihrer letzten Karten auf den Tisch. Mit diesem Versuch war zu rechnen, denn die Konzernstrategie Edekas verlangt aus logistischen Gründen größere Verkaufsflächen und optimale Entlademöglichkeiten für die riesigen Transportfahrzeuge; die Versorgung erfolgt von zentralen Lagern aus. Den Umzug auf eine größere Fläche verlangt nicht der Händler in der Meesmannstraße. Moderne Erfolgskonzepte sehen heute nämlich anders aus: Die Kunden verlangen zunehmend Produkte aus der Region, kurze Wege, „Green-Bags“ usw. In diesen Bereichen sind die Wachstumsraten zweistellig, aus guten Gründen. Und auch aus diesen Gründen ist eine größere Verkaufsfläche nicht zwangsläufig die Voraussetzung für den betriebswirtschaftlichen Erfolg.

Samstag, 12. November 2011

Gäbe es auf der Schulnotenskala eine sieben, Herr Augstein (WAZ) hätte sie verdient.

Gastbeitrag
Der Wittener Filz spielt seine Karten der Reihe nach aus: Nach den Karten "Unterversorgung", "Parkplatzmangel", "Industriebetriebe", "Schließungsankündigung" liegt nun auch die Karte "Presse" auf dem Tisch. Ein Journalist, der Redaktionsleiter der Wittener Lokalredaktion der WAZ und WR, Jürgen Augstein, vertritt kongenial die politische Linie der großen Fraktionen und, mehr noch, er ruft zum Sturm auf das Moratorium und zur Ansiedlung eines Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel auf.