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Samstag, 16. Juni 2012

Becel pro.activ ist Werbelüge des Jahres in Holland

Niederländische Verbraucher haben Becel pro.activ zur Werbelüge des Jahres gekürt. foodwatch-Aktivisten verliehen den Negativpreis „Gouden Windei“ an Hersteller Unilever am Firmensitz in Rotterdam. Dessen cholesterinsenkende Margarine steht auch in Deutschland zur Wahl.
Endspurt: Nur noch bis Montagabend, 22 Uhr läuft die Wahl der dreistesten Werbelüge des Jahres. Vor allem zwei Kandidaten liegen noch gut im Rennen... Jetzt geht es in die entscheidende Phase: Welches Produkt erhält noch einmal viele Stimmen? In den nächsten 60 Stunden entscheidet sich, welchem Unternehmen foodwatch-Aktivisten am Dienstag den Goldenen Windbeutel persönlich am Firmensitz verleihen werden! Stimmen Sie also jetzt noch schnell ab unter:
>>> www.foodwatch.de

Mogelpackungen im Supermarkt

Seit Jahren spürt die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH)  versteckten Preiserhöhungen im Lebensmitteleinzelhandel durch
veränderte Packungsgrößen nach. Sie kommt zu dem Ergebnis: "Die Masche hat System!"
Wenn Sie
      - eine Schokolade mit 90 Gramm,
      - eine Milch mit 0,4 Liter oder
      - Mogelpackungen bzw. versteckte Preiserhöhungen entdecken,
freut sich die VZHH über eine E-Mail an ernaehrung@vzhh.de.Stand vom Donnerstag, 14. Juni 2012

In einer Aufstellung zeigt die Verbraucherzentrale die 10 beliebtesten Tricks der Hersteller. "Sie werden staunen, wie man Ihnen im Supermarkt das Geld aus der Tasche zieht."

Montag, 9. April 2012

Es wird munter weiter geschoben! Von Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern keine Spur!

Im Gerberviertel ist KEINE Ergänzung 
zum gewachsenen Zentrum geplant,
sondern die Alternative!

Aus dem Flyer von Edeka, der am Karfreitag in den Briefkästen der privaten Haushalte zu finden war (>>> Edeka-Osterei?)  ist gegenüber den bisherigen Aussagen der Verwaltung festzustellen:
  • Die überbaute Fläche ist vermutlich größer als in bisherigen Planskizzen angenommen (ca. 2.200 Quadratmeter gegenüber 1.900-2.000 Quadratmeter)
  • Die Verkaufsfläche steigt somit möglicherweise von ca. 1.400 Quadratmeter auf 1.600 Quadratmeter (zugunsten einer Erweiterung des "Frischemarktes" oder eines weiteren Einzelhandels (Getränkemarkt...?)
  • Die Parkplätze werden von 100 Plätze auf ca. 90 Plätze reduziert
  • Enthalten ist ein Backshop und ein Gastronomiebereich

Donnerstag, 8. März 2012

Foodwatch informiert: Gestrecktes Hackfleisch bei Netto

Foodwatch informiert über gestrecktes Hackfleisch bei dem zur Edeka-Gruppe gehörenden Discounter Netto.
Foodwatch: "Lassen Sie sich das nicht gefallen. Beschweren Sie sich jetzt direkt bei Netto!"

Mittwoch, 25. Januar 2012

SPD-Vision Nr. 1: Lebensmittelkonzern verzichtet freundlicherweise auf den Verkauf von Backwaren, Blumen, Zeitschriften und Lotto-Totto

Der Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion "Stärkung Stadtteilzentrum Herbede", 12.01.2012 ist ein deutlicher Rückschritt gegenüber der Vorlage vom 11.04.2011.
Dieser Wandel ist besonders bemerkenswert, weil in der Zwischenzeit, mit Unterstützung des Einzelhandelsverbandes und der IHK, durch das Dortmunder Gutachterbüro Stadt+Handel eine Expertise erstellt wurde, deren Ergebnisse eine sehr gute Grundlage für eine gemeinsame Diskussion über die zukünftige Entwicklung Herbedes hätte sein können.
Aber wie soll ein Dialog mit kritischen Bürgern über die Zukunft des Einzelhandels in der Meesmannstraße und Entwicklungsmöglichkeiten für das Grundstück im Gerberviertel funktionieren, wenn die Ratsfraktion der SPD glaubt, sie sei modern, wenn sie dem Annener Beispiel für Herbede folgt?

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Herbede und das Gerberviertel - International

Foto: Tina Kaiser, WELT Online
"Der Kampf der Kleinstadt gegen den Supermarkt", lautet die Überschrift eines Artikels in WeltOnline, vom 16.10.2011

Damit ist nicht das über 1150 Jahre alte Herbede, bis 1975 selbständig, heute Stadtteil von Witten, gemeint, es geht nicht einmal um eine deutsche Kleinstadt, sondern um das mittelalterliche Städtchen Hadleigh, anderthalb Autostunden nordöstlich von London. In dieser weitgehend unter Denkmalschutz stehenden Gemeinde war ein Riesensupermarkt geplant: 1999 kaufte Tesco die als Gewerbegebiet ausgewiesene Brachfläche und legte Pläne für einen gigantischen Konsumtempel vor. "Uns war sofort klar: Das wäre der Tod für unsere Dorfgemeinschaft" - und der Ort machte mobil.