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Mittwoch, 8. August 2012

Folgen der Energiewende: Ausbau deutscher Stromnetze zu Lasten des Umweltschutzes und des Immissionsschutzes?

Der Ausbau deutscher Stromnetze soll nach dem Willen des Wirtschaftsministers Rösler beschleunigt und dafür sollen Naturschutzvorschriften außer Kraft gesetzt werden. Der Umweltschutz führe nämlich immer wieder zu „unnötige Verzögerungen“. Darüber berichteten vor einigen Tagen fast alle Medien.
Aber nicht nur der Umweltschutzgedanke steht nach der übereilten Energiewende zur Disposition, auch der Schutz der Menschen vor Immissionen droht auf der Strecke zu bleiben.

Die VDI-Nachrichten haben das Thema unter dem Aspekt der Vorsorge aufgegriffen ("Gesucht: Vorsorgeprinzip bei Hochspannungsleitungen", vdi-nachrichten, 03.08.2012) und hervorgehoben, dass die Auswirkungen der niederfrequenten als auch der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung vom Bundesamt für Strahlenschutz wesentlich geringer eingeschätzt werden als beispielsweise in der Schweiz. Der hiesige Grenzwert ist 100-mal höher ist als der in der Schweiz gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert.

Sonntag, 19. Februar 2012

Es ist soweit! - "Fracking ist eigentlich gar nicht gefährlich"

Pünktlich zum Karneval Grüße aus Vancouver: Studie der University of Texas "beweist" Ungefährlichkeit von Fracking... (Spiegel online, 19.02.2012)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,816105,00.html

... Menschen haben alles im Griff, Kernkraft ist auch sicher ...

Mittwoch, 8. Februar 2012

Windräder töten Vögel und Fledermäuse!

Allein optisch sind sie schon ein Problem, die Spargelstangen, die uns die Energiewende verheißen. Aber was bringen sie uns wirklich? Der Biologe Dr. Friedrich Buer hat recherchiert und berichtet in einem aktualisierten Beitrag für den Wissenschaftsblog von EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.), dass die Windkrafträder Vögel und Fledermäuse töten, Storchen- und Kranichhäcksler sind. Vogelfreunde behaupten, sie verschießen lebensgefährliche Eisbomben und bezeichnen sie als Symbole des Versagens der Naturschutzverbände. Stimmt das?
>>> Friedrich Buer, "Windräder töten Vögel und Fledermäuse! Update", 08.02.2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wasser, Mensch und Boden bedroht: Fracking auf 2003 Quadratkilometer

HSK, PB, UN, GT, WAF, SO - Wasser, Mensch und Boden bedroht: Fracking auf 2003 Quadratkilometern
Antragsteller ist die BNK Deutschland GmbH aus Frankfurt am Main. Das beantragte Feld, „Falke-South“

Freitag, 13. Januar 2012

Brauner Umweltschutz

"Nationalistische Proteste gegen polnische Atomkraftwerke oder Biobauern in der Tradition völkischer Siedler: Eine Studie zeigt wie Neonazis Öko-Initiativen unterwandern." >>> Nazis gegen Braunkohle, TAZ, 13.01.2012

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Ein guter Vorsatz fürs Neue Jahr? Von Bill Gates lernen?

"Wenn Menschen alles haben und nicht ganz doof sind bekommen sie eine Sinnkrise. Der Champagner schmeckt schal und die Côte d’Azur ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Also begibt man sich auf die Suche nach Sinn, gründet einen Verein zur Rettung mallorquinischer Straßenhunde, wird Sponsor eines Fußballclubs oder wendet sich der Astrologie zu. Das sei jedem gegönnt. Auch Reiche dürfen Marotte haben. Und einige - siehe Bill Gates - setzen ihr vieles Geld durchaus sinnvoll ein, helfen drängende Probleme zu lösen." (Michael Miersch, 14.04.2011)
Wir wünschen unseren Lesern ein glückliches Neues Jahr 2012!

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Erderwärmung lässt die Deutschen kalt

Eine Umfrage des Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin «Stern» hat ergeben, dass die Angst der Deutschen vor der Klimakatastrophe nicht groß ist: Die meisten Deutschen haben ihren persönlichen Lebensstil angesichts des Klimawandels nicht verändert. Zwei Drittel erklärten, sie täten nicht mehr für den Klimaschutz als früher. Schlecht sieht es nach den Umfrageergebnissen auch bei der Bereitschaft aus, das eigene Verhalten zu ändern und mehr für den Klimaschutz tun. Nur ein Drittel der Befragten achtet vermehrt darauf, umweltbewusst zu leben.
>>> Stern, 07.12.2011

Samstag, 10. Dezember 2011

Vince Ebert: Luft anhalten für das Klima

"Erhitzte Gemüter verschmutzen das wissenschaftliche Diskussionsklima", findet Vince Ebert, in deutscher Kabarettist und Autor, und schreibt eine "kleine Einführung in die Klimadebatte". Er meint damit allerdings die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände. Es ärgert ihn, dass Klimaschützer

Mittwoch, 7. Dezember 2011

George Monbiot: Wissenschaft kontra Aberglauben

George Monbiot: Es gibt Reaktoren, die radioaktive Abfälle in Energie umwandeln können. Die Grünen sollten die Wissenschaft beachten, nicht den Aberglauben.
"We need to talk about Sellafield, and a nuclear solution that ticks all our boxes. There are reactors which can convert radioactive waste to energy. Greens should look to science, rather than superstition."(www.guardian.co.uk, 05.12.2011)

Dienstag, 29. November 2011

Stadt Hagen - Vorbild bei Verhinderung von Fracking

Derzeit sind die Städte Hagen und/oder Witten im Fokus der Erkundungsbohrungen (Rat der Stadt Hagen, Beschlussvorlage unkonventionelle Erdgasgewinnung (Fracking) im Claim Ruhr-Wintershall, Vorlage - 0640/2011).
Graffiti, Wittener Straße (Foto: © EWI)
zwischen Witten und Herbede
Nun hat der Rat der Stadt Hagen – erstmalig in Deutschland – der Gewinnung von unkonventionellem Erdgas eine klare Absage erteilt und sich einstimmig in seiner Sitzung am 24.11.2011 gegen die Benutzung von städtischen Flächen sowie von denen der Tochtergesellschaften zur unkonventionellen Erdgasgewinnung (Fracking) ausgesprochen. Auch für Risiko-Infrastruktur wie Lagerstättenwasser oder Versenkbohrstellen werden keine Grundstücke zur Verfügung gestellt. Auch für städtische Tochterunternehmen gilt diese Regelung. "Damit hat die Stadt Hagen eine Chance genutzt, ihre Bürger und das Trinkwasser vor möglichen Folgeschäden zu bewahren" (www.doppelwacholder.wordpress.com)
Christa Stiller-Ludwig vom Umweltamt der Stadt Hagen. „Ich freue mich deshalb, dass die Stadt Hagen bundesweit Vorreiter ist mit diesem Ratsbeschluss, indem sie ihre vorhandenen Möglichkeiten als Grundstückseigentümer nutzt. Das sollte auch ein Signal an alle anderen Grundstücksbesitzer sein, ähnlich zu handeln.“ (ebda.)
Hintergrund:

Freitag, 11. November 2011

Arbeitstreffen in Münster: Risikopotenziale des Fracking

Mitteilung von InfoDialog Fracking:
Im Zuge des sog. "InfoDialog Fracking" findet heute in Münster ein Arbeitstreffen statt, in dessen Fokus die Risikopotentiale durch Fracking im hydrogeologischen Bereich stehen.
Alle Ergebnisse des Dialogprozesses werden auf folgender Webseite veröffentlicht: http://dialog-erdgasundfrac.de

siehe auch: Dokumentation ZDFzoom:

Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland

Donnerstag, 10. November 2011

TV-Tipp: Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland

>>> Sendung verpasst? Kein Problem: Video ansehen in der ZDF-Mediathek


Mittwoch, 09.11.2011 22:45 - 23:15 Uhr
Länge: 30 min
Dokumentationsreihe, Deutschland, 2011
Wdh. am 09.11.2011 04:25 Uhr Nachtprogramm
ZDFzoom: "Gefährliche Gier. Die riskante Suche nach Erdgas in Deutschland.
Um Erdgas in Deutschland zu fördern, pumpen große Energiekonzerne seit Jahren tonnenweise Chemikalien in den Boden. Sie nennen es "Fracking". Mit einer speziellen Technik wird das Erdgas aus den Gesteinsschichten gelöst und an die Oberfläche geholt. Die genaue chemische Mixtur fällt unter das Betriebsgeheimnis der Konzerne. Sicher ist: Es handelt sich zum Teil um toxische Stoffe, die das Grundwasser nachhaltig schädigen können.