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Sonntag, 4. März 2012

Der Zorn der "Supermarkt-Koalition" und deren Angst vor den Bürgern

Der Zorn der "Supermarkt-Koalition", wie kürzlich die WAZ die Allianz nannte, die das Moratorium, das eine Erschließung des Herbeder Gerberviertels bisher verhindert hat, aber nun kippen will, richtet sich nun gegen das geplante Bürgerbegehren.
In ihre Entscheidung darüber, was für Herbede gut ist, möchte sich die Supermarkt-Koalition von niemandem hineinreden lassen, schon gar nicht von den Bürgern. Der Vorstand der Werbegemeinschaft fordert in der neuesten Ausgabe des "Herbeder":


Mittwoch, 1. Februar 2012

Der pöse, pöse Pürgerkreis!

Zur Vergrößerung bitte Bild anklicken
Herr Grütter, Leiter des Edeka-Marktes in Herbede: "Wir kämpfen weiter, auch wenn der Bürgerkreis Herbede mit allen Mitteln versucht, den filialgeführten Markendiscounter zu favorisieren, nur um uns zu schaden."

Herr Grütter, wirf doch die pösen Puben auf den Poden!

Der Bürgerkreis erklärte dazu: Selbstverständlich favorisiert der Bürgerkreis NICHT den "markengeführten Filialdiscounter", im Gegenteil. Der Bürgerkreis sei 2003/2004 maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass sich der Discounter Lidl in Herbede nicht ansiedeln konnte. Der Edeka-Markt habe viele Jahre davon profitiert. Schon vergessen?
Der Bürgerkreis kritisiert den "Kannibalismus" zwischen den Firmen Edeka und Netto, die beide zum Edeka-Konzern gehören! Herr Grütter ist einer der Leidtragenden, denn er persönlich besteht nicht auf einen Wechsel in das Gerberviertel, wie er vor ein paar Monaten unter Zeugen sagte. Wer besteht denn eigentlich darauf?
Die Kaufleute und etwa 200 Mitarbeiter im Bereich der Meesmannstraße haben jedenfalls keine Lust, in einen Konkurrenzkampf hineingezogen zu werden, den die Edeka-Kaufleute mit ihrer Hamburger Zentrale austragen sollten!

Samstag, 14. Januar 2012

Entgegnung auf einen Leserbrief in einem Herbeder Lokalblatt

Lieber Optikermeister Hake, in einem Leserbrief in dem Lokalblatt "Der Herbeder", Ausgabe 225, Dezember 2012, wunderten Sie sich über die Existenz eines Arbeitskreises zur Zentrumsentwicklung. Dieser Arbeitskreis hat sich auf einer Bürgerversammlung am 26.10.2011 spontan gebildet, mit dem Ziel, alle Informationen zusammenzutragen, die der Stärkung des Herbeder Zentrums dienen könnten.
60 Personen waren dem Aufruf des Bürgerkreises und des Heimatvereins gefolgt.
Herr Hake, Sie selbst und auch andere Wortführer, die sich für die Umsiedlung Edekas in das Gerberviertel stark machen, waren nicht anwesend.
Auch die Vertreter der SPD und CDU, die als Herbeder Bürger selbstverständlich auch eingeladen waren, waren offensichtlich nicht an einer Diskussion mit den Bürgern über das von Stadt+Handel vorgelegte Gutachten interessiert.

Der Bürgerkreis möchte gerne zu Ihrem Leserbrief Stellung nehmen und Ihnen ein paar Fragen stellen. Wir bieten Ihnen an, Ihre Antworten in diesem Blog zu veröffentlichen.
Die folgenden Aussagen stammen von Ihnen, Herr Hake. Um die Kommentare und Fragen des Bürgerkreis zu sehen oder auszublenden, klicken Sie bitte einfach auf die Aussagen.
1. "Ich glaube, es ist in den vergangenen Jahren genug geredet worden."
2. "Gutachten hin oder her, schaut doch unser Herbede und besonders die Meesmannstraße an."
3. "Es wird allerhöchste Zeit für eine Veränderung. 'Stillstand ist Rückschritt'. Das ist für unser Dorf schon seit langem die Devise."
4. "Leider gibt es in Herbede in absehbarer Zeit keine anderen sinnvollen Alternativen zu einer Bebauung im Gerberviertel, wir sollten diesen neuen Weg gehen."
5. "Ob der Weg der richtige ist, weiß nur der liebe Gott."

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Werbegemeinschaft, Heimatverein und Bürgerkreis: Die Ansiedlung von Einzelhandelsmagnetbetrieben nördlich der Wittener Straße wird abgelehnt

Heute erschien in den Ruhr Nachrichten ein Bericht von Sebastian Ritscher unter dem Titel: "Edeka-Umzug entzweit Werbegemeinschaft und Bürgerkreis". Wer die Situation in Herbede kennt, weiß, dass dies so nicht richtig ist. Edeka kann natürlich hinziehen, wohin es will, das wäre kein Grund für eine Entzweiung, aber, und dies haben die Werbegemeinschaft, der Heimatverein und der Bürgerkreis gemeinsam beschlossen, nicht in das Gerberviertel!

Es gibt ein gemeinsames Positionspapier der drei Vereine, das bisher von keinem der Vereine widerrufen wurde und deshalb für uns auch heute noch Gültigkeit hat. Ein anders lautender Beschluss, wie Herr Kathagen* in den Ruhr Nachrichten behauptet, ist nirgendwo dokumentiert.
Darin bekräftigt auch die Werbegemeinschaft unmissverständlich:
  • "Die Ansiedlung von Einzelhandelsmagnetbetrieben nördlich der Wittener Straße wird abgelehnt."
  • "Bürgerkreis, Werbegemeinschaft und Heimatverein warnen davor, diese gemeinsam gefassten Beschlüsse zu unterlaufen."

Montag, 19. Dezember 2011

Eigennutz kennt keine Scham? Eine Replik auf die Werbung Herbeder Gewerbetreibende für Edeka.

Während bundesweit nach neuen Lösungen gesucht wird, die gewachsenen Zentren zu stärken und der Überdimensionierung von Verkaufsflächen zu Gunsten einiger weniger Betreiber und Investoren Einhalt zu gebieten, klammert sich eine Handvoll Mitglieder der Werbegemeinschaft an den Edeka-Konzern, in der Hoffnung, er werde für die Lösung ihrer Probleme in der Meesmannstraße sorgen. ("Eine Information von Mitgliedern der Werbegemeinschaft Herbede. Wir sind für einen Edeka-Markt im Gerberviertel", Der Herbeder, Dezember 2011)

Samstag, 10. Dezember 2011

Das hat gesessen! Der Edeka-Marktleiter antwortet auf die Initiative der Kaufleute

Das hat gesessen: Fünf Gewerbetreibende aus dem Zentrum Herbedes hatten am 22.11.2011 einen Brief an die Bürgermeisterin, den Stadtbaurat und die Fraktionen gesandt, in dem sie ihre Auffassung zum Thema Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandelsbetriebes dargestellt haben. Dass es dabei nicht gegen Edeka, sondern um die Rettung des Zentrums vor einer möglichen politischen Fehlentscheidung und den Erhalt des Supermarktstandortes an seiner jetzigen Stelle ging, ist offensichtlich.

Diese Auffassung hat dennoch den Widerspruch des jetzigen Vorstands der Werbegemeinschaft herausgefordert. Er hat auch einen Brief geschrieben. Der ist lesenswert für die Mitglieder der Werbegemeinschaft, die ihn wahrscheinlich nur auf diesem Weg zu Gesicht bekommen können, lesenswert aber auch für alle, die einen Blick in die kleine Politik werfen wollen, dorthin, wo die "große" Politik möglicherweise ihren Anfang nimmt, im Dorf.

Freitag, 18. November 2011

Von der Zukunft sprechen, aber noch nicht in der Gegenwart angekommen - Parteien in Herbede

Herbeder Parteien im Internet:
und
  • Werbegemeinschaft Herbede e.V.: www.herbede.net - Letzter Beitrag: Werbung für das Oktoberfest 2010 (!)
Liebe Freunde, Kollegen, Mitbürger - Mehr Transparenz erleichtert die Kommunikation!

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Instrumentalisierung der Werbegemeinschaft durch Edeka und die Verwaltung

Ein Protokoll ging im September 2011 durch die Verwaltung und die Fraktionen und sorgte für Aufsehen. Es handelt sich um das Protokoll der Werbegemeinschaft Herbede, vom 18.08.2011.
Der Verein war von der Bürgermeisterin aufgefordert worden, sich zur Aufhebung des Moratoriums zu äußern. Über die Formulierungstricks in dem Antwortschreiben des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft an die Bürgermeisterin haben wir schon berichtet ("Ignoranz mit Sytem – Instrumentalisierung der Werbegemeinschaft Herbede durch die Verwaltung").
Das Protokoll der Werbegemeinschaft legt die Vermutung nahe, dass die Werbegemeinschaft von der Verwaltung und der Politik zum eigenen Vorteil benutzt wird, wobei die (Selbst-) Auflösung der Werbegemeinschaft offenbar in Kauf genommen wird, vielleicht auch gewollt ist. Noch erfüllt sie offenbar eine Funktion, aber ihr Ende ist abzusehen. Das Oktoberfest spielt dabei eine besondere Rolle.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ignoranz mit Sytem – Instrumentalisierung der Werbegemeinschaft Herbede durch die Verwaltung

Was dabei herauskommt, wenn die Verwaltung die Werbegemeinschaft eines Stadtteil instrumentalisiert: Die Spaltung der Kaufleute und die drohende Lähmung des Stadtteils!

Am 18.08.2011 informierte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft und Leiter der Edeka-Filiale, Herr Grütter, die zwölf anwesenden Kaufleuten anlässlich einer Mitgliederversammlung, er sei von der Bürgermeisterin aufgefordert worden, eine Stellungnahme der Werbegemeinschaft zum Moratorium abzugeben. Er versprach den Mitgliedern, der Bürgermeisterin das Ergebnis mitzuteilen. Nur 13 Mitglieder der Werbegemeinschaft forderten die Aufhebung des Moratoriums.
Sie forderten NICHT die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandels im Gerberviertel! Das gesamte Protokoll der Sitzung der Werbegemeinschaft liegt der Bürgermeisterin, den Fraktionen und auch uns vor. Die Diskussion verlief kontrovers, zwei Mitglieder enthielten sich der Stimme, zwei weitere lehnten die Aufhebung ab.

Wie kommt es nun, dass bis in die Reihen der CDU-Fraktion die Meinung vertreten wird, die Kaufleute in der Meesmannstraße hätten zu Gunsten einer Verlagerung des Edeka-Marktes in das Gerberviertel abgestimmt? Diese falsche Auslegung hängt offenbar mit dem Begleitschreiben zusammen, in dem Herr Grütter das Ergebnis der Abstimmung erläutert, von dem aber die Mitglieder möglicherweise keine Kenntnis haben.

Samstag, 10. September 2011

„So können wir nicht weiter machen“, ...

"So können wir nicht weiter machen" schreibt der derzeitige Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Dominik Grütter, in einem Brief der Werbegemeinschaft an die Bürgermeisterin und fordert die Aufhebung des Moratoriums. „So können wir nicht weiter machen“ - ist dies ein Hilferuf der Werbegemeinschaft, die Verwaltung möge endlich die Werbegemeinschaft bei der Stärkung und Entwicklung des Stadtteilzentrums und die Bestrebungen um eine Zusammenarbeit mit den Immobilieneigentümern unterstützen?

Unter dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, der zugleich Leiter des Edeka-Marktes ist, wurden in den letzten Jahren alle Aktivitäten, die zur Stärkung des Zentrums hätten führen können, ausgeschlagen Dazu gehören nicht nur der Dorfmeister, Lösungen für das Parkproblems, sondern auch die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (Herr Grütter blieb den Treffen nach zweifacher Anwesenheit fern. Er erklärte, er habe keine Zeit, die Texte zu lesen). Die Verwaltung könnte weiter daraus schließen, die Kaufleute hätten den Standort in der Meesmannstraße aufgegeben, oder, wie dies jemand aus der Verwaltung vor ein paar Jahren bemerkte, sie hätten sich wohl zum Sterben hingelegt.
Haben sie das?

Donnerstag, 8. September 2011

Zur Erinnerung: Befragungsergebnisse "Einzelhandelsentwicklungskonzept Zentrum Herbede", 2006

Zwischen dem 06. und 13.11.2006 hatten die drei Herbeder Vereine, der Bürgerkreis, die Werbegemeinschaft und der Heimatverein, Einzelhändler, Dienstleister und Immobilienbesitzer im Zentrum Herbedes, aber auch Gewerbetreibende außerhalb des Zentrums um ihre Meinung zum „Einzelhandelsentwicklungskonzept Zentrum Herbede“ gebeten. (Kernergebnisse, Statistik)
Verteilt wurden 150 Fragebögen. 53% der Fragebögen kamen beantwortet zurück.
Es gab zu einzelnen Fragen mehrere Antwortmöglichkeiten.
Die anteilmäßig meisten Rückmeldungender Befragung kamen von den Einzelhändlern.

Sonntag, 5. Juni 2011

Vollzieht die Werbegemeinschaft unter Vorsitz des Edeka-Marktleiters jetzt endgültig einen Wandel?

Schwarzer Donnerstag in Herbede
22.11.2007
Die Werbegemeinschaft befindet sich offenbar in einem Wandel. Sie hat den Bock zum Gärtner gemacht.
Eigentlich ist die Werbegemeinschaft Herbede dazu da, "die Belange der Mitglieder zu unterstützen und zu fördern."
Dies hat nun der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Dominik Grütter, Inhaber des Edeka-Marktes in der Meesmannstraße, allzu wörtlich und sehr persönlich genommen: In einem Leserbrief der Werbegemeinschaft (Image, April 2011) fordert er als deren Vorsitzender den Umzug seines Edeka-Marktes in das Gerberviertel.
"Wir von der Werbegemeinschaft haben an dieser Aktion (gemeint ist der "Schwarze Donnerstag", 22.11.2007), nicht teilgenommen", heißt es in Anspielung auf den Buchtitel Sarazins, in dem Leserbrief Grütters: Stirbt Herbede aus??? 

Samstag, 3. Oktober 2009

ISG Herbede (2008-2009) - Antrag

Mitglieder des Bürgerkreises haben vor 2 Jahren mit dem Aufbau einer Immobilien- und Standortgemeinschaft begonnen. Der Heimatverein hat dies befürwortet, die Werbegemeinschaft hat sich angeschlossen und gemeinsam mit den anderen beiden Vereinen am 12.03.2009 die Stadt Witten in einem Antrag darum gebeten, die Gründung einer ISG in Herbede zu unterstützen, zeitgleich mit den Stadtteilen Innenstadt und Annen.
Mitglieder des Bürgerkreises haben vor 2 Jahren mit dem Aufbau einer Immobilien- und Standortgemeinschaft begonnen. Der Heimatverein hat dies befürwortet, die Werbegemeinschaft hat sich angeschlossen und gemeinsam mit den anderen beiden Vereinen am 12.03.2009 die Stadt Witten in einem Antrag darum gebeten, die Gründung einer ISG in Herbede zu unterstützen, zeitgleich mit den Stadtteilen Innenstadt und Annen.