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Dienstag, 3. Januar 2012

Was die Herbeder Parteien aus den Umfragen zum Rücktritt des Bundespräsidenten lernen könnten

Die Ortsverbandsvorsitzende und gleichzeitige Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Gah beklagte sich im Oktober 2011 darüber, dass von dem Gutachterbüro Stadt+Handel nur ein Prozent der Herbeder Bevölkerung zum Einkaufsverhalten befragt worden sei: „Das ist nicht repräsentativ“ sagte sie und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass ihre Partei nicht den Gutachterergebnissen von Stadt+Handel, sondern der Sachkompetenz ihres Ortsverbands vertraue. (WAZ, 21.10.2011)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Pressemitteilung IHK und Einzelhandelsverband: Expertise von Stadt+Handel ist seriöse Diskussionsgrundlage

In einer Pressemitteilung, die auch dem Bürgerkreis zugegangen ist, teilen die Industrie- und Handelskammer im Mittleren Ruhrgebiet und der Einzelhandelsverband Südwestfalen folgendes mit:
"Die Debatten über die Attraktivität des Einzelhandelsstandortes Witten-Herbede und die Spekulationen über angebliche oder tatsächliche Kundenströme sind in den letzten Monaten nicht selten von hoher Emotionalität umspielt worden. Mit der vom Einzelhandelsverband Südwestfalen e.V. und der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Auftrag gegebenen Expertise zur Entwicklung der Kundenströme liegt nun eine ebenso aktuelle wie seriöse Bestandsaufnahme vor, die Politik und Verwaltung in die Lage versetzt, zum Nutzen des Stadtteilzentrums und der Menschen in Herbede Entscheidungen zu fällen. Gleichzeitig sehen Einzelhandelsverband und IHK im klaren Votum des Gutachters, der den Herbedern eine starke Stadtteilverbundenheit attestiert, auch einen Auftrag und Motivationsschub in eigener Sache. „Diese Attraktivität zu erhalten und auszubauen, muss das Ziel der Geschäftsleute in Herbede sein. Auf Erfolgen darf man sich nämlich niemals ausruhen“, so Klaus Willmers, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Südwestfalen."
>>> Zum Downloaden: Stadt+Handel: "Überprüfung der einzelhandelsbezogenen Entwicklungszielsetzungen für den Standortbereich Witten-Herbede, 12. September 2011", 12 MB

Expertise von Stadt+Handel zur Situation des Einzelhandels in Herbede

Die Expertise von Stadt+Handel zur Situation des Einzelhandels in Herbede kann als pdf-Datei heruntergeladen werden:

Dienstag, 25. Oktober 2011

Einladung an die Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümern und an alle interessierten Bürger und Bürgerinnen zum Herbeder Informationsabend

am Mittwoch, den 26. Oktober 2011, 19.00 Uhr
im Markuszentrum, Meesmannstr. 80, Herbede

Herbeder Zentrum stärken 
durch Kooperation !

Zur Überprüfung der Einzelhandelssituation in Herbede haben der Einzelhandelsverband Südwestfalen e.V. und die IHK Mittleres Ruhrgebiet das Büro Stadt + Handel aus Dortmund mit einem Gutachten beauftragt. Die Ergebnisse liegen vor und sind bisher nur nicht öffentlich behandelt worden.
Der Bürgerkreis hat den Gutachter dazu eingeladen,diese Ergebnisse öffentlich vorzustellen und mit den Kaufleuten und Bürgern zu diskutieren:

Samstag, 22. Oktober 2011

Die Sache mit der Sachkompetenz - CDU Witten-Herbede

Die SPD bekommt in Herbede Beistand von der Union, schreibt die WAZ (21.10.2011). In Herbede ist dies leider nichts Neues. Gemeinsam haben die beiden damaligen Ratsmitglieder Gah (CDU) und Rümmler (SPD) 2008 ein Parkplatz-Projekt in der Rautertstraße zu Fall gebracht, das in eigener Regie von Bürgern für Bürger betrieben wurde und die Parksituation im Zentrum deutlich entlastet hat ("Eigennutz geht vor Gemeinnutz - Herbede, der Bürgerkreis und die großen Parteien im Dorf").
Die Ortsverbandsvorsitzende und gleichzeitige Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Gah hofft darauf, dass die Partei der Sachkompetenz ihres Ortsverbands vertraut. Darauf hoffen auch wir, aber auch darauf, dass die Wittener CDU dem Ortsverband nicht folgt, wenn berechtigte Zweifel an dessen Sachkompetenz bestehen. Immerhin geht es um die Zukunft des zweitgrößten Stadtteils von Witten!

Es braucht jedenfalls keine besondere Sachkompetenz, um zu erkennen, dass die drei großen Lebensmittelgeschäfte (mit jeweils ca. 600 m2 Verkaufsfläche und laut Gutachten mit gesunden Umsatzzahlen) nicht ans Aufgeben denken und der Zweck des Moratoriums erfüllt ist. Das Moratorium kann also aufgehoben werden.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Gastbeitrag: Empört Euch! Über Euch selbst.

Einer Umfrage zufolge halten 36 % der Herbeder das gegenwärtige Lebensmittelangebot in der Meesmannstraße für unzureichend. Spontan könnte daraus geschlossen werden, dass diese Minderheit ähnlich den Menschen in Entwicklungsländern andernfalls dem Hungertod ausgesetzt ist. Entweder werden diese Menschen nicht satt oder haben überdurchschnittlich dekadente Vorstellungen von gesunder Ernährung und wünschen sich noch eine Käfer-Feinkost-Filiale.

Freitag, 14. Oktober 2011

2007: Kunden sammelten 1500 Unterschriften gegen die Ansiedlung eines Lebensmittel-Vollsortimenters im Herbeder Gerberviertel

1500 Unterschriften, die von Herbeder Bürgern 2007 spontan gegen die Ansiedlungspläne gesammelt worden waren, wurden der Bürgermeisterin vor der Ratssitzung am 10.12.2007 überreicht (in: Der Westen, 10.12.2007).

Samstag, 8. Oktober 2011

Zeitungsumfrage bestätigt ebenfalls das Ergebnis der Studie von Stadt+Handel

Zum Thema „neuer Lebensmittelmarkt in Herbede“ hatte der LokalKompass eine Online-Umfrage auf seiner Internetseite angeboten. Knapp 60 Lokalkompass-Besucher haben die Frage beantwortet: Braucht Herbede einen weiteren Lebensmittelhandel im Gerberviertel? 59 Prozent haben angeklickt: „Nein, das Anbebot ist ausreichend, ein neuer Lebensmittler würde der Meesmannstraße nicht guttun.“ Dieses Ergebnis deckt sich im Wesentlichen mit der wissenschaftlich fundierten Umfrage der Dortmunder Marktforscher von „Stadt + Handel, Beckmann und Föhrer.“
Selbstverständlich wird sich der Einzelhandel nicht darauf ausruhen können. Eine Modernisierung ist "aus Nachfragesicht grundsätzlich wünschenswert", heißt es in der Expertise.
Die Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümer und Kunden haben in Herbede die seltene Chance, selbst festzulegen, in welche Richtung sie modernisieren wollen. Dazu ist eine (Auftakt-)Veranstaltung geplant, über die wir rechtzeitig informieren werden.

Mittwoch, 28. September 2011

Mehrheit der Herbeder will keinen weiteren Lebensmittelhändler haben

Auch die Nutzer der Internetplattform Lokalkompass haben es bestätigt: Die Behauptung, die Herbeder stimmten mit den Füßen ab und kauften in den Nachbarorten ein, ist falsch.

Mittwoch, 21. September 2011

"Witten aktuell": Gutachten bestätigt Kritiker des Grundstücksverkaufs

In "Witten aktuell (lokalkompass.de)" muss niemand zwischen den Zeilen lesen, was selbst die Spatzen von den Dächern Herbedes pfeifen: "Gutachten bestätigt Kritiker des Grundstücksverkaufs".
Klaus Riepe, Fraktion Bürgerforum im Rat, fordert in einem Gastbeitrag in "Witten aktuell", "ein Nutzungskonzept für das Gerberviertel mit den Schwerpunkten Freizeitwirtschaft, medizinnahe Dienstleitungen und womöglich altengerechtes Wohnen zu entwickeln". Vor einigen Jahren bestätigten mehrere Architekten dem Bürgerkreis, die Substanz des Schulgebäudes im Gerberviertel sei völlig intakt. Die Stadt hat es herunterkommen lassen...
Das 100 Jahre alte Schulgebäude im Gerberviertel - ein Opfer der Gier
Foto vom 21.09.2011
Heute sollen dort angeblich Feuerwehrübungen stattfinden (Bitte Infos/Fotos/Videos an den Bürgerkreis schicken). Die größten Befürworter eines Abrisses waren schon damals Dieter Müller (SPD-Ortsverein Vormholz) und Manfred Rümmler (SPD-Ortsverein Herbede, Ratsmitglied, stellvertretender Kreisbrandmeister und Stadtbrandinspektor; er starb 2009).

Dienstag, 20. September 2011

Doppelzüngig? SPD: Fläche im Zentrum wäre ideale Alternative zum Gerberviertel

Verwahrlostes Grundstück im Zentrum
(zum Vergrößern bitte Bild anklicken)
Folgt man dem Gedanken des Vormholzer Ortsvereins-Vorstandsmitglieds und SPD-Kreistagsabgeordneten Müller, dann wäre die Verschiebung des Zentrums in das Gerberviertel nicht erforderlich. Als Alternative zum Gerberviertel käme noch eine weitere Freifläche in Frage, sagte er der WAZ: „Ideal wäre es auch, die Brache neben Netto zu bebauen. Die ist allerdings als Wohnbaufläche ausgewiesen, es wurde dort mal an altengerechte Wohnungen gedacht.“ (Der Westen, 16.09.2011)
Damit ist der Forderung nach neutraler, sachlicher Beurteilung der Potenzialflächen für den einzelhandel Genüge getan, glaubt die SPD.

SPD will Vollsortimenter im Gerberviertel. Täuschen, Tricksen - alles erlaubt?

Das Ergebnis der SPD-Umfrage stand bereits im Februar 2011 fest:
  • SPD, 28. Februar 2011: „Die Herbeder Bürger sollen auch in Zukunft alles für den täglichen Bedarf vor Ort einkaufen können. Die Parkplatzsituation im Dorf ist bedenklich, die Einkaufsfahrten in anderen Stadtteile schaden den Kaufleuten in Herbede. Wir sollten schnellstmöglich einen geeigneten Standort für einen zeitgemäßen Supermarkt (Vollsortimenter) finden."
     
  • SPD, 16.September 2011: "Einer Umfrage der SPD-Ortsvereine Herbede und Vormholz zufolge stehen die Chancen für eine Erschließung des Gerberviertels besser, als es die Studie von „Stadt und Handel“ erwarten lässt."

Warum die Umfrage der SPD?

Das Ergebnis der SPD-Umfrage stand bereits im Februar 2011 fest, genau betrachtet schon vor 2003. Warum die Umfrage?

Donnerstag, 8. September 2011

Zur Erinnerung: Befragungsergebnisse "Einzelhandelsentwicklungskonzept Zentrum Herbede", 2006

Zwischen dem 06. und 13.11.2006 hatten die drei Herbeder Vereine, der Bürgerkreis, die Werbegemeinschaft und der Heimatverein, Einzelhändler, Dienstleister und Immobilienbesitzer im Zentrum Herbedes, aber auch Gewerbetreibende außerhalb des Zentrums um ihre Meinung zum „Einzelhandelsentwicklungskonzept Zentrum Herbede“ gebeten. (Kernergebnisse, Statistik)
Verteilt wurden 150 Fragebögen. 53% der Fragebögen kamen beantwortet zurück.
Es gab zu einzelnen Fragen mehrere Antwortmöglichkeiten.
Die anteilmäßig meisten Rückmeldungender Befragung kamen von den Einzelhändlern.

Sonntag, 4. September 2011

Sie sammeln und sammeln - bis das Ergebnis stimmt?

Die SPD hatte vor einigen Tagen in den Ortsblättern und den Fragezetteln verkündet, dass ihre Befragungskampagne über das Einkaufsverhalten der Kunden bis zum 25. August dauern und danach ausgewertet werden sollte. Selbstbewusst kündigten die Ortsvereine die Veröffentlichung der Auswertungsergebnisse in der Presse zum 05. September an.
Stimmen die Ergebnisse immer noch nicht? Oder wie ist die erneute Befragung der Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 2. September,  nachmittags bis 19:00 Uhr vor Storchmann zu verstehen?
Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein - oder auch nicht...

Freitag, 26. August 2011

Wie dachten die Herbeder Bürger 2003 über die geplante Ansiedlung eines Discounters?

Ehrenamtliche  Helfer, 2003
Bürgerbüro in der Meesmannstraße 47 
Hat sich die Meinung der Herbeder Bürger in Bezug auf einen großflächigen Einzelhandelsbetrieb außerhalb des gewachsenen Zentrums in den letzten 8 Jahren geändert?
Ein Dortmunder Gutachterbüro hat Anfang 2011 im Auftrag der IHK Mittleres Ruhrgebiet, des Einzelhandelsverbands Südwestfalen und der Stadt Witten eine Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse in drei Wochen endlich vorgestellt werden sollen, und die wir mit Spannung erwarten.

Wir haben noch eine Kopie der Internetseite des Bürgerbüros* aus dem Jahr 2003. Dort fanden wir folgende Ergebnisse einer Umfrage, die vom Bürgerbüro durchgeführt wurde:

Montag, 10. Dezember 2007

2007: Kunden sammelten 1500 Unterschriften gegen die Ansiedlung eines Lebensmittel-Vollsortimenters im Herbeder Gerberviertel

1500 Unterschriften, die von Herbeder Bürgern 2007 spontan gegen die Ansiedlungspläne gesammelt worden waren, wurden der Bürgermeisterin vor der Ratssitzung am 10.12.2007 überreicht (in: Der Westen, 10.12.2007).